Was ist von Chinas klimafreundlichen Technologien in den nächsten Jahren zu erwarten? Wo liegen die damit verbundenen Chancen für Schweizer Unternehmen und die Umsetzung des Netto-Null Ziels – und wo die Risiken? Darüber haben sich rund 40 CEOs von Grossunternehmen aus allen Branchen am CEO4Climate-Erfahrungsaustausch bei PwC Switzerland ausgetauscht – zusammen mit hochkarätigen Expert*innen.






Fotografie: Patrik Fuchs
Weitere Bilder finden Sie am Ende dieses Beitrags.
Herzlichen Dank an Markus Herrmann (Co-Founder and Managing Director China Macro Group), Daniel Bischofberger (CEO Accelleron) und Marcel Meyer (Partner PwC Switzerland) für die sehr wertvollen Einsichten! Zu den PowerPoint-Präsentationen:

CEO Accelleron

Co-Founder und Managing Director China Macro Group
Key Community Insights des Erfahrungsaustauschs
Chinas strategisches Energie- und Klimanarrativ
China verbindet Energiepolitik, Klimaziele und Industrialisierung zu einem einzigen, integrierten Ansatz. Erneuerbare Energien und digitale Technologien gelten dabei nicht als Kostenfaktor, sondern als Grundlage für günstige Produktion, Wettbewerbsfähigkeit und für mehr Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen. Dieses Modell macht China zu einem zentralen Treiber der globalen Dekarbonisierung und zeigt Europa und der Schweiz, wie Netto-Null die Wettbewerbsfähigkeit und die geopolitische Stellung stärkt – wobei China von «industrial upgrading» spricht.
Nischenstrategie als Schweizer Wettbewerbsvorteil
Die Schweiz bleibt dort stark, wo sie in spezialisierten Nischen Exzellenz und technologischen Vorsprung bieten kann. In grossen Märkten wird China weiter dominieren, weshalb für Europa und die Schweiz die Differenzierung über Präzision und Spezialisierung entscheidend bleibt. Unternehmen sichern ihren Erfolg, indem sie Nischen klar besetzen und gleichzeitig Kundennähe und Servicequalität hochhalten.
Schweizer Stärken gezielt weiterentwickeln
Die Schweiz erzielt ihren globalen Mehrwert durch Forschung, Ausbildung und technologische Präzision, nicht durch Massenproduktion. Diese Standortvorteile müssen konsequent gepflegt, finanziert und strategisch weiterentwickelt werden. Nur so kann die Schweiz ihre Rolle im globalen Innovationssystem sichern und ausbauen.
Erfolgsfaktoren für Partnerschaften mit China
Erfolgreiche Zusammenarbeit entsteht, wenn chinesische Teams vollständig integriert und mit echter Verantwortung ausgestattet werden. Unternehmen sollten ganze Projekte in China umsetzen, nicht nur Teilaufgaben – das schafft Vertrauen und Kompetenz vor Ort. So gelingt der langfristige Marktzugang zu China als Absatzmarkt für Schweizer Lösungen.
Mit Arbeitsethos, Tempo und Unternehmertum zum Erfolg
China zeigt, wie Pragmatismus, Geschwindigkeit und unternehmerisches Denken wirtschaftliche Dynamik erzeugen. Die Schweiz verliert Tempo, wenn sie aus Perfektionsanspruch und Zurückhaltung heraus zu spät entscheidet. Mehr Mut zum Handeln und ein stärkeres Unternehmerdenken sind notwendig, um international relevant und sichtbar zu bleiben.





















































































