Die Reduktion der CO2-Emissionen bleibt für KMU im aktuellen geopolitisch und wirtschaftlich schwierigen Umfeld nicht nur relevant, sondern gewinnt aufgrund der zunehmenden Risiken der Abhängigkeit von fossilen und weiteren Rohstoffen an Bedeutung. Wer pragmatisch vorangeht, kann langfristige Risiken reduzieren, Betriebskosten senken und sich in der öffentlichen Beschaffung zunehmend differenzieren. Gleichzeitig nehmen die Transparenz- und Nachhaltigkeitsanforderungen von Grossunternehmen an ihre KMU-Lieferant*innen weiter zu.






Fotografie: Patrik Fuchs
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Key Community Insights des Erfahrungsaustauschs
Netto‑Null ist keine One‑Man-Show
Eine nachhaltige Transformation gelingt nur im Dialog auf Augenhöhe – insbesondere zwischen CEOs und Nachhaltigkeitsverantwortlichen, die gemeinsam Verantwortung für Umsetzung und Fortschritt tragen.
Abwarten und Abschieben verzögert den Erfolg
Häufig wird Verantwortung auf Politik, andere Länder oder den Markt verschoben, obwohl heute bereits viele wirkungsvolle und wirtschaftlich sinnvolle Massnahmen umsetzbar sind. Zeitnahe Reduktionen von CO2-Emissionen und klare Marktpositionierungen werden so verpasst.
Klimafreundliche Technologien sind wettbewerbsfähig
Viele Klimaschutzmassnahmen, wie etwa der Einsatz von Solarstrom oder Elektrofahrzeugen sind bereits heute wettbewerbsfähig. Für rund 70% der Emissionen der Schweiz gibt es wettbewerbsfähige Technologien. Der Klimaschutz ist eine Investition in die Zukunft. Designwerk beispielsweise bietet vollelektrische Fahrzeuge für Güterverkehr und Kommunalfahrzeuge an, die sich langfristig rechnen.
Neue Geschäftsmodelle brauchen Mut zum Testen
Zukunftsfähige Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln und dabei Massnahmen zunächst pilotieren, statt sofort das gesamte Portfolio umzustellen. Elektron beispielsweise gelingt dies mit einer «Reuse»-Strassenleuchte und entwickelt sich damit über die Händlerrolle hinaus zum Produzenten.
Die Umsetzung von Klimaschutzmassnahmen braucht Vertrauen, Klarheit und Ehrlichkeit
Zielkonflikte und kurzfristige Mehrkosten sind real und müssen gegenüber Mitarbeitenden offen kommuniziert werden – dazu können auch kurzfristig geringere Gewinne für einzelne Produkte und Angebote gehören. Gleichzeitig sind Sensibilisierung und der Aufbau von Vertrauen in die Unternehmens- und Klimaschutzstrategie im Unternehmen sowie die Auswahl der Lieferant*innen zentrale Erfolgsfaktoren.
Halbjahresplan der KMU-CEOs
Die CEOs fokussierten in der Diskussion zu Klimaschutzmassnahmen, welche sie im nächsten halben Jahr umsetzen oder angehen möchten, auf diese Schwerpunkte:
Führung & Kultur
CEOs gehen im unternehmerischen Klimaschutz weiterhin sichtbar und glaubwürdig voran, initiieren Massnahmen, halten an diesen auch bei Unsicherheit fest und beziehen Mitarbeitende vermehrt aktiv ein.
Transparenz & Daten
CEOs verbessern ihr Emissionsmanagement mit verlässlichen Daten, analysieren Prozesse End-to-End und erhöhen Transparenz intern wie extern.
Umsetzung & Infrastruktur
CEOs treiben die Elektrifizierung ihres Fahrzeugparks die nachhaltige Gebäudetechnik voran und optimieren die Wertschöpfungskette gezielt auf Nachhaltigkeit.
Kund*innen & Markt
CEOs möchten den Dialog mit ihren Kund*innen stärken und diese aktiv in der Dekarbonisierung begleiten; Vorzeigebeispiele werden vermehrt aktiv beworben.
Wirkung nach aussen
CEOs nehmen sich der Aufklärung sowie Ausbildung zu Klimaschutz in Unternehmen an und möchten gezielt den Dialog mit Stellen der öffentlichen Beschaffung stärken.
Presenting Partner
Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Event Partner
Herzlichen Dank für die Unterstützung und für die Gastfreundschaft!

Netzwerkpartner
Herzlichen Dank für die Unterstützung!

























































