Die Erfahrungen der Geschäftsführer*innen zeigen: Die Reduktion von CO2-Emissionen bleibt auch unter schwierigen wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen zentral – und bietet konkrete betriebliche Vorteile. Wer früh handelt, kann Kosten stabilisieren, Abhängigkeiten reduzieren und sich im Wettbewerb differenzieren, etwa als attraktive Arbeitgeber*in. Gleichzeitig steigen die Erwartungen entlang der Wertschöpfungsketten weiter, insbesondere von Grossunternehmen. Erfolgreiche KMU setzen deshalb auf etappenweises Vorgehen, testen neue Lösungen im Kleinen und verankern Nachhaltigkeit konsequent in Führung, Organisation und Geschäftsmodell.






Fotografie: Patrik Fuchs
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Key Community Insights des Erfahrungsaustauschs
Abwarten und Abschieben verzögert den Erfolg
Häufig wird Verantwortung auf Politik, andere Länder oder den Markt verschoben, obwohl heute bereits viele wirkungsvolle und wirtschaftlich sinnvolle Massnahmen umsetzbar sind. Zeitnahe Reduktionen von CO2-Emissionen und klare Marktpositionierungen werden so verpasst. Investitionen in erneuerbare Energien, die Elektromobilität, die Energiespeicherung oder die Ressourceneffizienz lohnen sich.
Innere Überzeugung als Schlüsselfaktor
Die Umsetzung von Netto-Null-Zielen in KMU hängt auch stark von der persönlichen Überzeugung der Geschäftsleitung ab. Nachhaltigkeit erfordert Mut, klare Priorisierung und die Bereitschaft, langfristig zu denken, statt kurzfristige Vorteile zu maximieren.
Öffentliche Beschaffung als Hebel noch zu schwach
Die nachhaltige öffentliche Beschaffung bietet viel Potenzial zur Dekarbonisierung. Derzeit sind die aktuellen Anreize in öffentlichen Ausschreibungen aber noch zu schwach, damit sich KMU gezielt über Nachhaltigkeit differenzieren können. Eine stärkere Gewichtung entsprechender Kriterien würde hier deutlich mehr Wirkung entfalten.
Politisches Engagement gewinnt an Bedeutung
KMU-Geschäftsführer*innen spielen eine wichtige Rolle bei der Mitgestaltung von politischen Rahmenbedingungen. Ihr aktives Engagement kann zu Investitionssicherheit und klaren Leitplanken für die Dekarbonisierung beitragen.
Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil im Arbeitsmarkt
Eine glaubwürdige Ausrichtung auf Nachhaltigkeit wird zunehmend zum entscheidenden Faktor im Wettbewerb um Talente. Mitarbeitende möchten sich mit den Werten ihres Unternehmens identifizieren und suchen Sinn in ihrer Arbeit. KMU können sich hier gezielt positionieren und ihre Attraktivität als Arbeitgeber*in stärken.
Halbjahresplan der KMU-CEOs
Die CEOs fokussierten in der Diskussion zu Klimaschutzmassnahmen, welche sie im nächsten halben Jahr umsetzen oder angehen möchten, auf diese Schwerpunkte:
Führung und interne Verankerung stärken
Die Geschäftsführer*innen wollen ihre persönliche Überzeugung noch stärker ins Unternehmen tragen und ihre Teams aktiv für nachhaltige Entscheidungen gewinnen. Gleichzeitig soll die Motivation der Mitarbeitenden gestärkt werden, um Veränderungen langfristig zu verankern.
Elektrifizierung gezielt vorantreiben
Verschiedene Teilnehmende werden in den nächsten Monaten die Umstellung auf Elektromobilität konsequent vorantreiben – sowohl bei der Fahrzeugflotte als auch bei der Mobilität der Mitarbeitenden.
Wirtschaftlichkeit von Investitionen klären
Investitionen – etwa in elektrische Nutzfahrzeuge – sind auf ihre Wirtschaftlichkeit hin vertieft zu prüfen, um Risiken zu minimieren.
Effizienz und Digitalisierung erhöhen
Kurzfristig wollen die Unternehmen ihre Effizienz weiter steigern, insbesondere durch optimierte Transportwege und verstärkte Digitalisierung. Auch die konsequente Umstellung auf ein papierloses Büro soll umgesetzt werden.
Regionalität und Resilienz ausbauen
Der Fokus auf regionale Wertschöpfung soll sowohl im Angebot als auch in der Rekrutierung verstärkt werden. Gleichzeitig soll Dekarbonisierung gezielt genutzt werden, um die eigene Unabhängigkeit und Resilienz zu erhöhen.
Kompetenzen und Bewusstsein stärken
Schulungen der Mitarbeitenden sollen verstärkt auf Nachhaltigkeitsthemen ausgerichtet werden. Zudem wollen die Unternehmen das Bewusstsein für nachhaltiges Verhalten fördern, beispielsweise beim Arbeitsweg.
Mehrwert von Nachhaltigkeit besser kommunizieren
Der Business Case von Klimaschutzmassnahmen soll gegenüber Kund*innen klarer und überzeugender vermittelt werden. Ziel ist es, den Mehrwert sichtbarer zu machen und die Marktpositionierung zu verbessern.
Konkrete Pilotprojekte umsetzen
Nachhaltigkeitsprojekte sollen vorangetrieben werden, etwa im Bereich Kreislaufwirtschaft wie Kunststoff-Recycling. Solche Initiativen sollen die Umsetzung greifbar machen und direkte Wirkung entfalten.
Presenting Partner
Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Event Partner
Herzlichen Dank für die Unterstützung und für die Gastfreundschaft!

Netzwerk Partner
Herzlichen Dank für die Unterstützung!











































































